Über die Zukunft der Juristenausbildung an der Technischen Universität Dresden muss ergebnisoffen beraten werden!

Dresden/Marienberg, 17.03.2016 Nach der Pressemitteilung vom 15.03.2016 der sächsischen Staatsregierung hat die Wissenschaftsministerin Dr. Stange das Kabinett über Eckpunkte zur Hochschulentwicklungsplanung 2025 informiert. Danach soll das Studienfach „Rechtswissenschaft“ an der Universität Leipzig konzentriert und nicht an der TU Dresden weitergeführt werden.

Dazu teilt der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Schneider mit:

„Die Absicht von Frau Stange, die rechtswissenschaftliche Fakultät in Dresden zu schließen, ist politisch falsch und fachlich nicht durchdacht.

Sie ist fachlich nicht durchdacht, weil sie die Entwicklung völlig unberücksichtigt lässt, die die Juristi-sche Fakultät in Dresden in den letzten Jahren genommen hat. Beispielsweise hat sich die Juristische Fakultät in Dresden mit ihrem besonderen Angebotsprofil in Lehre und Forschung sowohl in Richtung Internationalität und Interdisziplinarität erfolgreich entwickelt. Dies wissen nicht zuletzt die zahlreichen Studierenden sehr zu schätzen.

Politisch falsch ist die Absicht der Ministerin, weil ihr als einseitig getroffene administrative Überlegung jegliche politische und parlamentarische Begleitung fehlt. Als Abgeordneter und vor allem als Rechtspolitiker kann ich nicht akzeptieren, von einer derart wichtigen Fragestellung erstmals über die Medien unterrichtet zu werden. Das ist kein angemessener politischer Umgang mit der ersten Gewalt.“

Schneider sagte weiter: „Ich sehe es als meine Pflicht als Abgeordneter an, über diesen Teil der beabsichtigten Hochschulentwicklungsplanung die parlamentarische Beratung zu erreichen. Diese muss zudem ergebnisoffen geführt werden“.

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Mittwoch, 23. August 2017
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