Holperpiste in Marienberg wird saniert

Die Straße zwischen der Großen Kreisstadt und Großrückerswalde erhält einen neuen Fahrbahnbelag. Dafür muss der Verkehrsweg gesperrt werden. Als Baubeginn ist der 22. Juli vorgesehen.

Von Babette Zaumseil/ Marienberg

Dem Marienberger Oberbürgermeister Thomas Wittig hatte es jüngst anscheinend gereicht, als wieder einmal die Sprache auf den Zustand der Straße zwischen Marienberg und Großrückerswalde kam. Falls sich dort nichts tut, werde der Verkehrsweg gesperrt oder aber ein Schild aufgestellt mit der Aufschrift "Schritt fahren", sagte er. Das ist nun wohl nicht mehr nötig, denn gestern kam die Nachricht, dass der Freistaat die Staatsstraße in der Ortslage Marienberg ab dem 22. Juli saniert, das heißt, die Fahrbahn erneuert.

Thomas Wittig ist froh, dass es nun so gekommen ist: "Das war die Gemeinschaftsarbeit vieler, die die Notwendigkeit gesehen haben, dass etwas passieren muss." Er erwähnt in diesem Zusammenhang das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, den CDU-Landtagsabgeordneten Günther Schneider, aber auch das Wirtschaftsministerium. Mit der Erneuerung der Fahrbahn ist die Wichtigkeit des Verkehrs-weges zwischen Marienberg und Annaberg-Buchholz anerkannt worden, konstatiert der Oberbürgermeister.

Ein Stein vom Herzen gefallen ist gestern auch Jörg Stephan, dem Großrückerswalder Amtskollegen von Thomas Wittig: "Man konnte für den Zustand der Straße schon keine Worte mehr finden."

Der Abgeordnete Günther Schneider freute sich ebenfalls über die angekündigte Baumaßnahme: "Die Straße war keinem mehr zuzumuten." Er habe seit Beginn des Winters Gespräche mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie dem Wirtschaftsministerium zu verschiedenen Straßenproblemen geführt und schließlich auch Kleine Anfragen gestellt. Dies betreffe unter anderem die Ortsumgehung Hohndorf, die Staatsstraße in Borstendorf und Oberwald-kirchen, Nennigmühle sowie die Staatsstraßen zwischen Olbernhau und Rübenau und in Blumenau. Mit dem Marienberger Oberbürgermeister habe es bezüglich der Staatsstraße in Richtung Großrückerswalde eine gute Zusammenarbeit gegeben: Das sei auch unbedingt notwendig.

Die Baumaßnahme sei in Absprache mit dem Wirtschaftsministerium in das Bauprogramm des Landes aufgenommen worden, so Peter Welp vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das Amt rechnet mit Kosten in Höhe von 200.000 Euro. Fördermittel fließen dafür nicht. Für das Vorhaben seien keine anderen Maßnahmen gestrichen worden - Planungen seien zum Teil kostengünstiger als ursprünglich gedacht ausgefallen, "da war noch Luft für anderes".

Die Straße habe als wesentlicher Bestandteil der Verbindungsachse Annaberg-Buchholz/Marienberg überregionale Bedeutung. Bisherige punktuelle Beseitigungen der Schäden innerhalb der Straßenunterhaltung und -instandsetzung hätten den Zustand des Verkehrsweges nicht nachhaltig verbessert, so Peter Welp. Ab dem 22. Juli wird die Fahrbahn nun ab der Reitzenhainer Straße bis zum Ortsausgang auf einer Länge von 1,2 Kilometern erneuert. "Um die Maßnahme schnellstmöglich abschließen zu können, ist eine Vollsperrung des betroffenen Abschnittes unumgänglich." Die Umleitung erfolge über Wolkenstein, Schönbrunn und Streckewalde nach Großrückerswalde. Der Anliegerverkehr werde über innerörtliche Straßen geleitet. Gebaut wird nach Peter Welps Angaben in zwei Abschnitten bis Ende August.

Freie Presse, Freitag, dem 24. Mai 2013

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